Kong An Jie in der grossen Welt

Mittwoch, Juni 27, 2007

Antje wird berühmt!!!

Vor einigen Wochen (ich glaube, in der zweiten Praktikumswoche) wurde ich per Email von einer Düsseldorfer Journalistin um ein Interview gebeten, da Sie leute sucht, die länger im Ausland unterwegs sind. Sie wollte sich dann melden, wenn es erscheint, allerdings ist nichts passiert und so in Vergessenheit geraten. Bis gestern! Da wurde ich von einem Bekannten (danke, Nikolas) darauf aufmerksam gemacht, dass von mir Bilder im Internet stehen - nicht auf meinem Blogg!
Anbei also die Links zum Artikel und den Bildern (unten der Artikel). (Nachtrag: nach einer Mail meinerseits, warum nicht um Einverständnis zur Benutzung der Bilder begebeten wurde, scheint der Artikel wieder offline genommen worden zu sein)

http://www.rp-online.de/public/article/regional/duesseldorf/duesseldorf-stadt/nachrichten/445544

http://www.rp-online.de/public/bildershowinline/regional/duesseldorf/duesseldorf-stadt/nachrichten/23851

Dienstag, Juni 26, 2007

Shanghai... geht zu Ende

So langsam geht es dem Shanghai-Ende entgegen. 12 Tage sind es noch, bis ich in Richtung Westen fliege. Ich habe angefangen auszumisten und einige Dinge zur Post gebracht. Da der Weg für Päckchen aus China mindestens vier Wochen, wurde es auch langsam Zeit meine 2 Paar Schuhe, 3 Tshirts und 2 Büchlein zu verpacken. Bei strahlendem Sonnenschein wurden also 23 Kilogramm Zeug auf 2 Pakete verteilt und für 1358,50 Yuan versendet... Drückt die Daumen, dass es ankommt!!

Montag, Juni 25, 2007

Qingdao Teil I

Und wieder warteten die Rucksäcke brav gepackt im Büro – heute Abend sollte es für sie nach Qingdao gehen. Qingdao ist für vieles bekannt: dafür, dass es einmal deutsch war; dafür, dass das berühmte Chinesische Bier Tsingtao (alte Deutsche Schreibweise) dort gebraut wird, dafür, dass es dort traumhafte Strände gibt; dafür, dass es dort fantastisches Essen gibt...
Wer jetzt nicht nach Qingdao will, ist kaum noch zu helfen, so auch und - also Flüge gebucht, Moritz angerufen und Rucksäcke gepackt und los geht’s. Anja, Christoph, Christian und ich haben uns am Freitag Abend auf den Weg gemacht. Da Christian am Freitag auch noch Geburtstag hatte, kurz noch einen Abstecher durch den Supermarkt auf Geschenksuche. Neben einer Kleinigkeit sind Anja und ich auch über die internationalem Biersorten gestolpert. Da es Wochenende war und sich dieses auch noch zwangsweise um eben jenes deutsche Exportgut drehte, haben wir eben da schon gestartet. So wählte Anja eine englische Sorte und ich eine – einigen wahrscheinlich wohlbekannte – deutsche Sorte, nämlich Kulmbacher Schwarzbier. – (Ja, der Supermarkt war in Shanghai – siehe Beweisfoto!)
Da unser Flug um 10 gehen sollte, trafen wir uns am Flughafen Hongqiao – den unser Taxifahrer in Rekordzeit erreichen wollte. Leider zum Nachteil von Christian, da dieser nach mehrfachen Bittens um die Klimaanlage mit der Begründung abgewiesen wurde, dass das nur unnötig das Auto verlangsame.
In Qingdao angekommen erschien das Wetter nicht all zu gut, aber es war ja schon dunkel und somit noch Hoffnung für den nächsten Tag. Eine wilde Taxifahrt – mit integrierter Stadtführung (ungefragt) später erreichten wir unsere Jugendherberge im Herzen der Altstadt Qingdaos – dass diese nur wenig mit den Bildern auf der Homepage gemein hatte ließ sich zunächst (wegen der Dunkelheit) nicht feststellen. Das die Zimmer allerdings nach chinesischen Ansprüchen gestaltet wurden, war allerdings recht schnell deutlich. Zwei Betten und ein riesiger Fernseher – das reicht!
Auf der Suche nach einem netten lokal sind wir gleich vor der Haustür hängen geblieben, da 6 sauber aufgestapelte Bierfässer unsere Aufmerksamkeit erregten. Der Besitzer fragte uns gleich, wie viel wir haben wollten und wir antworteten mit „3 Gläser“ – das war jedoch falsch! In Qingdao wird das Bier in Tüten verkauft. – Ja, Plastiktüten. In eine durchsichtige Tsingtao-Biertüte passen 2,5 Liter und diese sind über die Landesgrenzen hinaus bekannt (außer in Shanghai).
Also haben wir unsere Tüte Bier genommen und sind wieder zurück ins Hostel, denn eine Tüte Bier zu haben ist die eine Sache, aber daraus zu trinken, die andere – und so bevorzugten wir doch die Glas-Version.
Eine Tüte (leider etwas schales) Bier später begaben wir uns allerdings noch mal auf die Suche nach etwas zu Essen und wurden bei einer kleinen chinesischen „Taverne“, um nicht Spilunke zu sagen, gern begrüßt (es war 1 Uhr morgens).
Am nächsten morgen zeigte sich Qingdao von seiner nassesten Seite. Obwohl wir alle Sonnencreme, - Brillen und Flipflops im Gepäck hatten, wollte uns der Wettergott diesen Gefallen nicht tun.

Qingdao Bilder I





Warten auf die Jungs



Im Flieger nach Qingdao - der Bierstadt!



Auf Qingdaoer Boden - ohne Bier...

Mittwoch, Juni 06, 2007

Von grünen und roten Stieren

Am Montag Abend wurden die Praktikanten der AHK von unserem AHK-Chef, Herrn Rothgänger, zum Essen eingeladen. Er mache das regelmässig, um sich bei diesen für ihre Unterstützung und Mithilfe zu bedanken. Und so trafen sich fünf Mädels und fünf Jungs (die Zahl stimmte irklich so überein) um zu dem brsilianischen Restaurant zu fahren, für dass sich Herr Rothgänger entschieden hatte. Da er längere Zeit neben Saudi Arabien oder den Arabischen Emiraten auch in ziemlich jedem Land Südamerikas gearbeitet hatte, gehört dies zu seiner Lieblingsküche. Das besondere Angebot des Abends: Brasilianisches Grillen. Dies bedeutet, dass man sich seine Beilagen und Salate am Büffet zusammen stellt und dann wartet. Denn alle Zutaten vom Grill, wie Rind- und Schweinefleisch in verschiedenen Versionen, aber auch Hühnchen und Ananas oder Mais wurde auf langen Spießen von den Kellnern durch das Restaurant getragen und dann je nach Wunsch auf deinen Teller geschnitten. Um anzuzeigen, dass es weiter gehen kann, hat man einen grünen Stier vor sich liegen. Wenn man dieses Zeichen umdreht, also die rote Seite nach oben, heißt das, man ist satt/ braucht eine Pause.

Es war jedenfalls ein sehr gemütlicher und vor allem interessanter Abend. Denn wann sonst kann man seinen großen Chef, der übrigens seine Tochter, die hier zur englischen Schule geht, mit gebracht hat, mal so erleben?

Ps.: da gegenüber ein internationaler Supermarkt war, haben Anja und ich noch einen kleinen Abstecher dort hinein gemacht. Da ich mich dann mit einem Joghurt an der Kasse anstellte, hatte das Paar vor mir einige Schwierigkeiten mit der Karte. Da diese allerdings mehr Dollar als Yuan bei sich hatten, war auch das Barzahlen so eine Sache. Da ich ja aber auf meinem Rückflug noch vier Stunden in Doha sitze, wo ich wiederum mit meinen Yuan nicht weit komme, habe ich ihnen dann kurzerhand 20 Dollar „abgekauft“. So einfach geht das hier J

Servus

Die bayrische Delegation inklusive Innenminister Herr Beckstein sind anlässlich der Eröffnung NürnbergMesse China nach Shanghai gekommen. Und da diese sich überlegt hatte, dass es doch so schön sei, eben jenen bayrischen Innenminister mit ein paar „echten“ bayrischen Dirnen zu überraschen, und die AHK zufällig auch noch über 5 Praktikantinnen verfügt, wurden diese kurzerhand ins Dirndl gesteckt. Dieses kam übrigens im Gegensatz zur Delegation, nicht aus Bayern eingeflogen, sondern wurde nach Paulaner-Kellnerinnen-Dirndl-Vorbild auf dem Stoffmarkt nachgemacht. Die können eben doch alles kopieren, die Chinesen.

Nachdem wir dann alle Haare eingeflochten, alle Dirndl verschnürt und alle Wangen gepudert hatten ging es raus aus dem Büro, rein ins Taxi und ab ins Shanghaier Zentrum. Denn der Empfang sollte in einem Hotel am Peoples Square stattfinden. Natürlich kann man sich vorstellen, wie dass ist, wenn fünf Mädels im Dirndl aus dem Auto steigen, wenn man in Deutschland, oder besser in Bayern ist. Aber hier, wo Ausländer – Langnasen ja hin und wieder doch noch angeschaut werden – da fallen fünf solcher Kostüme auf wie nichts! Also schnell ins Hotel. Dort wurden uns unsere chinesischen Teampartnerinnen vorgestellt, die alle im roten Qipao (also traditionellen, chinesischen Kleidern) gekleidet waren.

So als optisches Idealpaar wurden wir dann auf unsere Positionen geschickt und haben den Abend dekorativ unterstützt. Neben reichlich netten Lächeln und Kammerablitzen folgte auch gern mal die Frage „Sie san extra aus Nürnberrrg her g´flogen?“ worauf hin ich gern mit einem „Noi, I woan hier.“ geantwortet habe. unter Umständen ging es dann wie folgt weiter „siiind Sie net aus Bayern?“ „Ha Noi, I bin aus Düsseldorf“ “Ja und da sprechen`s so a Bayrisch?“ – jaja, a fremdsprachen muss a jeder kenne! J

Für ein leckeres, riesiges Büffett war auch gesorgt. Während an der einen Seite das Spanferkel tranchiert wurde, wurden gegenüber die Spargelstangen blanchiert und serviert. Und – ironischer Weise – unter der Sushi-Auswahl zogen kleine Zierfische in einem Becken ihre Kreise. Das ganze konnte man dann mit einem guten Erdinger Bier abrunden, was wir natürlich gern ein bisschen „Schau“ getragen haben. Wenns do` so guat zum Kleid paaasst?!

Am Schluss bestand unsere Aufgabe darin, jedem Gast eine Geschenktüte zu überreichen, so dass alle 10 Hostessen in Dirndl und Qipao sich dann zusammenfanden und am Ausgang Spalier standen. Dort nutze auch noch mal der ein oder andere die Chance auf ein Foto mit den beiden traditionellen Kostümen und ihren Trägerinnen und auch die Gruppenbilder sind dort entstanden.

Anschließend wollten wir noch gemeinsam etwas trinken gehen, allerdings hatte kaum jmd. von uns noch Wechselkleidung dabei. Also ging es im Dirndl in die nicht weit entfernte Barbarossa Bar. Und fünf Dirndl in Shanghai, die Fallen auf – nicht nur Chinesen.

Dienstag, Juni 05, 2007

Ein kleiner Spass für Zwischendurch

Erinnert ihr euch? am Anfang sagte ich: "was mach ich nur? es passen nur zwei paar Schuhe in den Koffer und eins an die Füsse!" - ich denke, diese Frage wird sich auf dem Rückflug wiederholen. Warum? seht selbst:



Die beiden Umkringelten Paare sind die, die beim ersten Flug mitgenommen wurden, das dritte Paar sind Turnschuhe... :)

Montag, Juni 04, 2007

Dirndl-Bilder II



Gruppenposen - wurden gern geschossen!

der Bericht folgt noch :)

Dirndl-Bilder I