Kong An Jie in der grossen Welt

Donnerstag, Oktober 12, 2006

papas in pyjamas

Papas in Pyjamas!
So lautet die Überschrift eines der Kapitel in meinem Reiseführer. Der Inhalt behandelt vor allem die chinesische Mode. Während die jungen Frauen sich besonders schick machen und mit möglichst vielen Marken(fälschungen) einen reichen Mann angeln wollen – es ist doch überall gleich auf der Welt, laufen die älteren und vor allem Männer abends hier im Pyjama auf der Strasse herum. Quasi die Freizeitkleidung zum Einkaufen. Und wie wir das so sehen und beobachten kommt uns der Gedanke, dass wir das auch machen sollten, schliesslich will man China ja auch ganz traditionell erleben. Oder nicht? Also alle ab in den Pyjama und ab auf die Strasse! Ja, richtig, wir sind alle (Fotos folgen) im Pyjama losgestiefelt. Zuerst durch die Lobby des Wohnheims (wahrscheinlich der schwierigste Teil, denn dort sitzen ja nur internationale Studenten, die uns angesehen haben wie Ausserirdische), dann bis zum Supermarkt (20min), dann zu McDonald... das lustige ist eigentlich, dass wir von den Chinesen auf einmal NICHT mehr angeschaut wurden, also zumindest deutlich weniger – wir wurden als ihres gleichen akzeptiert! Doch dann kam die Idee auf, in dem Aufzug zum Bund zu fahren, quasi DER Flaniermeile in Shanghai. Mit dem Taxi angekommen haben wir uns durch unmengen an Menschen geschoben und von verwirrten Westlern bis zu lachenden Chinese und kichernden koreanischen Schulklassen war wirklich alles dabei. Alles! Aber wir sind ja auch aufgefallen wir bunte Hunde. Welcome to China!

Am Montag waren wir übrigens anlässlich des 3.10. im deutschen Konsulat zu einem Empfang eingeladen. Also haben wir uns alle richtig rausgeputzt (siehe Bild) und sind losgezogen, den Österreicher, von nun an liebevoll Hilfsarier genannt, im Gepäck. Wir haben vor allem 3 Dinge mitgenommen: viel leckeres deutsches Essen (Katopü, Sauerkraut, Kasseler, grüne Bohnen, Brot...), viele leckere Getränke (dt. Weine und Paulanerbier) und die Erkenntnis, dass wir alle ganz schön aufpassen müssen, wenn wir zurück kommen, man gewöhnt sich hier nämlich stark daran, dass man sich problemlos über alles und jeden unterhalten kann und einen eigentlich keiner versteht 

Übrigens gehts am Samstag ins Paulaner zum Oktoberfest! Mit einer Gruppe von 16 Leuten, die ganz bunt international gemixt ist – ich bin mal gespannt!

1 Comments:

Anonymous Anonym said...

Hilfsarier? Ihr alten Hippies *gröhl*

11:43 PM  

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