Kong An Jie in der grossen Welt

Montag, Oktober 23, 2006

Deutsche Küche in Shanghai

Und wieder war es Zeit, etwa deutsche Kultur nach China zu bringen - deutsche Esskultur, um genau zu sein. Am Sonntag haben Martina, Dominik und ich ein paar chinesiche Bekannte eingeladen um zusammen zu essen. Wir wollten ihnen gerne etwas typisch Deutsches präsentieren und als ordentliche Schwaben kommen da natürlich nur "handg'schabte" Spätzle in Frage - da ich ja nur Eingewanderte bin, habe ich das der "Eingeborenen", Martina, überlassen und mich meinerseits für Champigong-Rahm-Geschnetzeltes entschieden. Gesagt, getan - moment - so einfach ist das nämlich nicht, in China. Um unser "einfaches Menü" hinzubekommen bedurfte es reichlich Vorbereitung. Neben dem Einkauf im internationalen Supermarkt Carrefour (für ordentliche Eier, Sahne und Mehl) mussten auch noch die passenden Kochutensilien angeschaft werden. So sind wir jetzt stolze Besitzer eines 10l Aluminiumtopfes und eines 10Yuan (1€) Wok.
Ich kann euch sagen, es war abenteuerlich und ein bischen wie Camping mit dem Gasofen - aber wir haben es hinbekommen und die Chinesen waren begeistert, auch wenn sie die Füllkraft der Spätzle leicht unterschätzt haben :D. Zusätzlich konnte Martina dann noch mit einem deutschen (Schwäbischen) Kochbuch auftrumpfen und einige Bilder zeigen.
Nun sind wir das nächste mal eingeladen, wobei noch nicht ganz feststeht, ob ins Restaurant oder selbst kochend. Aber Hot Pot (Scharfer "Eintopf) wird es sein - und Baozi und Jaozi (Gefüllte Dampfknödel) wollen sie uns auch zeigen.

1 Comments:

Anonymous Anonym said...

voll tolle erzählungen, ich krieg schon richtig sehnsucht nachm ausland ;-)
und klingt auch so, als gehts dir da gut, was natürlich am besten an der ganzen sache ist :-) *g*

9:46 PM  

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